• Der Verein unterstützt FFHG
  • Wirbt für größere Akzeptanz des Flughafens
  • Positioniert FFHG als Arbeitgeber
seit 1992

Stellungnahme des Vereins Bürger für Zivilflughafen Hahn e.V. zur Hunsrückspange

Unser Verein wird von vielen Mitgliedern aus dem größeren Umfeld des Flughafens Hahn getragen. Wir setzen uns seit vielen Jahren für die Entwicklung des Flughafens zu einem bedeutenden Wirtschaftsschwerpunkt der Hunsrückregion ein,  nicht zuletzt um Arbeitsplätze für unsere Mitbürger zu schaffen. Aus dem Naheraum sind schon heute viele Arbeitnehmer an den Flughafen und den Firmen im Umfeld beschäftigt, die täglich die Strecke zum Hahn mit sieben engen Ortsdurchfahrten  und einer Linienführung aus dem 18. Jahrhundert zurücklegen müssen.

Der Flughafen wird nach der Fertigstellung der Hochmoselbrücke nach Osten und Westen hervorragend angebunden sein, was seiner Entwicklung weiteren Auftrieb geben wird.

Durch die jetzige völlig unzureichende Straßensituation fehlt dem Flughafen aber eine für seine Entwicklung notwendige Südanbindung in den Naheraum und in die Pfalz. Deshalb fordern wir und auch die Geschäftsleitung des Flughafens schon lange die Realisierung der Hunsrückspange, die bisher nur zwischen der B 41 und Herrstein besteht. Dieses Projekt ist für den Flughafen hinsichtlich weiterer Frachtpotenziale als auch zusätzlicher Passagiere von großer Bedeutung. Es fördert aber auch den wirtschaftlichen Austausch der Region Idar-Oberstein/Kirn mit dem Wirtschaftspotenzial am Hahn. Mit diesem Ziel hat die Landesregierung sich schon 1999 eindeutig für die Variante Herrstein-Rhaunen-Hahn entschieden. Sie hat dabei klar ausgesagt, dass es bei diesem Straßenprojekt nicht vorrangig um Ortsdurchfahrten, sondern um die wirtschaftliche Stärkung der Region Hahn/Idar-Oberstein/Kirn geht. Bei dieser Entscheidung war der damals schon sichere Ausbau des Hochmoselübergangs berücksichtigt und als weniger ausschlaggebend beurteilt worden. Er ist also kein neues Argument, das das Überdenken der klaren Variantenentscheidung von 1999 notwendig machen könnte.

Mit völligem Unverständnis verfolgen wir deshalb die Diskussion über die von allen Umweltverbänden- und Behörden eindeutig abgelehnte Variante Hinzerath, die den Weg von dem Raum Idar-Oberstein/Kirn zum Hahn länger und umständlicher machen würde.

Wir sollten uns statt einem aussichtlosen Projekt hinterherzulaufen alle dafür stark machen, dass die Hunsrückspange bald fertiggebaut wird und unsere Region eine bessere Chance für eine wirtschaftliche Entwicklung erhält.

 

Werner Heich
Vorsitzender

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