Fracht
  • Der Verein unterstützt FFHG
  • Wirbt für größere Akzeptanz des Flughafens
  • Positioniert FFHG als Arbeitgeber
seit 1992

Stellungnahme des Vorstandes zur derzeitigen Entwicklung des Flughafen Frankfurt-Hahn

Der Vorstand des Vereins "Bürger für Hahn" hat am 21.01.2009 die derzeitige Situation am Flughafen Frankfurt-Hahn erörtert und die Entwicklungen der letzten Monate reflektiert. Die aktuellen Verhandlungen zwischen dem Land Rheinland-Pfalz, der Fraport und dem Land Hessen über die künftigen Beteiligungsverhältnisse spiegeln die Bedeutung der Ereignisse der letzten Monate für alle Beteiligten wider. Dass das Land Rheinland-Pfalz eher langfristige Aspekte bei der Entwicklung des Flughafens in den Vordergrund stellt, ist unseres Erachtens verständlich. Die Sicherung von Arbeitsplätzen, die wirtschaftliche Entwicklung der Region - unterstützt durch den Ausbau der Infrastruktur - genießen einen hohen Stellenwert. Für eine Aktiengesellschaft wie die Fraport sind betriebswirtschaftliche Erfolge von grundlegender Bedeutung, so dass Entscheidungen im Zusammenhang mit Tochterunternehmen wie dem Flughafen Frankfurt-Hahn (FFHG) aus einer anderen Sicht getroffen werden. Zum derzeitigen Zeitpunkt ist es schwierig, die Situation abschließend zu beurteilen, da noch keine Entscheidungen gefallen sind. Wir sehen es positiv, dass die hessische Landesregierung sowie die Fraport nach wie vor an einem Flughafensystem Hahn Frankfurt großes Interesse haben. Das zuletzt ergangene Gerichtsurteil, was den Nachtflugbetrieb zwischen 23.00 Uhr und 5.00 Uhr in Frankfurt erheblich einschränkt, wird ein solches Flughafensystem geradezu erforderlich machen. Der Hahn hat eigene Stärken, die es einzusetzen gilt. Sollte es zu einem Ausstieg der Fraport kommen, sehen wir die Zukunft trotzdem grundsätzlich positiv. Nach unserer Einschätzung würde die Mannschaft der FFHG in diesem Fall weitestgehend unverändert die Geschicke des Flughafens lenken. Dass die Mitarbeiter der FFHG dazu in der Lage sind, haben sie in den letzten Jahren bewiesen. Den Anteil der Fraport an diesem Erfolg wollen wir an dieser Stelle ebenfalls würdigen. Die bevorstehende Gründung der Entwicklungsgesellschaft Hahn (EGH) stimmt uns zusätzlich positiv. Flächen und Infrastruktur, die der Flughafen für sein Kerngeschäft nicht benötigt, waren stets ein finanzieller und organisatorischer Klotz am Bein des Flughafens. Die Übertragung dieser nicht benötigten Flächen an die EGH ist die konsequente und notwendige Abtrennung des Geländes vom Flugbetrieb. Dieser Schritt wurde bei vielen anderen Flughäfen vor der Aufnahme des Flugbetriebs durchgeführt. Sobald uns neue Informationen vorliegen, werden wir sie an dieser Stelle unseren Mitgliedern und anderen Interessierten zur Verfügung stellen. Für unsere Mitglieder bieten wir auch den Service, dass diese Informationen per Mail zur Verfügung gestellt werden. Soweit Interesse für die Aufnahme in den Mailverteiler besteht, bitten wir um eine kurze E-Mail an: info@buergerfuerhahn.de Vielen Dank Vorstand Bürger für Hahn

Zurück