Airport Hahn
  • Der Verein unterstützt FFHG
  • Wirbt für größere Akzeptanz des Flughafens
  • Positioniert FFHG als Arbeitgeber
seit 1992

Brief an Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Dreyer,


unser Verein „Bürger für den Zivilflughafen Hahn“ mit seinen 600 Mitgliedern ist sehr besorgt
um die Zukunft des Flughafens, insbesondere um den Flugbetrieb.
Nach den letzten Berichterstattungen in den Medien befestigt sich der Eindruck, dass für die
Landesregierung die Fortführung des Flugbetriebs nicht an erster Stelle steht. Ein reiner
Gewerbepark, ohne regulären Flugbetrieb ist für uns nicht denkbar und auch nicht
aktzeptabel. Getreu unserem Slogan „Der Hahn muß fliegen“ bitten wir Sie, einen Verkauf
nur an den Bieter zu untestützen, der den Flugbetrieb im Passagier- und im Frachtbereich
gewährleisten kann. Die Landesregierung ist nun mal keine Privatperson, die an den verkauft
der vordergründig das höchste Bargebot abgibt, aber kein schlüssiges Konzept für die
Weiterführung des Flugbetriebs gewährleisten kann.
Die Landesregierung trägt die Verantwortung für ihr Land, die Menschen und die
Arbeitsplätze in ihrem Land. Aus diesem Grund ist es für uns wichtiger, was nach dem
Verkauf auf unserem Flughafen passiert, als der reine Kaufpreis. Unserer Auffassung nach
erlauben auch die Regularien der EU-Kommission eine Verkaufsentscheidung, die nicht
ausschließlich am Kaufpreis orientiert ist. Bei einer positiven Fortführung des
Flughafenbetriebs durch einen neuen Käufer und der Erhaltung der entsprechenden
Arbeitsplätze kommt so in den nächsten Jahren mehr in die Staatskasse als der einmalige
Verkaufspreis. Dies kann, unserer Ansicht nach, auch nicht die EU-Kommision außer Acht
lassen.
Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin, entscheiden Sie bitte im Sinne der Menschen und der
Region am Flughafen Hahn.


Mit freundlichen Grüßen


Werner Heich
Vorsitzender

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